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Gelungener Chorauftritt – Adventskonzert des gemischten Chores im Liederkranz Waldhausen

Am vergangenen Sonntag veranstaltete der Liederkranz Waldhausen mit seinem gemischten Chor sein Adventskonzert in der Martin-Luther-Kirche. Das in zweijährigem Rhythmus statt-findende, als Jahresabschluss empfundene Konzert war mit einem abwechslungsreichen Programm musikalisch besonders gut gelungen.
Der erste Teil war klassischen Advents-und Weihnachtsliedern aus der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts gewidmet, die a-capello vorgetragen wurden. Ihre Komponisten und Texter standen, wie Johann Sebastian Bach und Paul Gerhardt in unmittelbarer Nachfolge der Reformation und haben mit, „Uns ist ein Kindlein heut’ geborn“ und „Fröhlich soll mein Herze springen“ die evangelisch-lutherische Kirchenmusik mitgeprägt.

Besonders fröhlich-tänzerisch, dem Charakter seiner Entstehungszeit entsprechend, gelang den Sängerinnen und Sängern unter Leitung von Gabriele Hermann der Choral „Ein Kind geborn zu Bethlehem“ aus der Sammlung „Geistliche deutsche Lieder“ von 1601. Liedstücke von Felix-Mendelssohn-Bartholdy gehören seit Jahren zum Chorrepertoire und durften daher mit „Ehre sei dem Vater“ und dem gerade in unserer Zeit wieder allzu aktuellen „Verleih uns Frieden“ im Programmablauf nicht fehlen. Dem exakten Dirigat von Gabriele Hermann folgend, zeichnete sich der einheitliche Chorklang durch einfühlsame Variation von Tempi und Lautstärke aus. Gleiches gilt für „Tebje Pajom“ von Dimitri Bortnianski, dem ein zweites Stück des ukrainisch-russischen Komponisten mit dem Titel „Cherubim-Song“ hinzugefügt wurde.
Englischsprachige, die Adventszeit modern interpretierende Lieder, vor allem auch „Angels Through the Night“ im Arrangement von Philip Kern folgten im zweiten Programmteil. Nur bei „Be born in Uns“ von David Gaines u. Ruth Schram gelangen die Einsätze nicht optimal. Nach den beiden schwungvollen Africans „Singabahambayo“ und „Amezaliwa“ bildete das beliebte „Hallelujah“ von Leonard Cohen den chorischen Abschluss. Anders als in den zurückliegenden Jahren, gab es keine erklärenden Zwischentexte der Vereinsvorsitzenden. Anneliese Welz übernahm dieses Mal nur Begrüßung und Schlussworte. Zwischentexte in Form der kleinen Weihnachtsgeschichte „Bachstelze und Kreuzspinne’“, eines Gebetes von Antoine de Saint Exupery mit dem Titel „Die Kunst der kleinen Schritte“ und das Gedicht „Wie die Weisen“ von Kurt Wolf wurden von Edeltraud Schurr, Dagmar Pakull und Karin Stahl überzeugend vorgetragen. Heidrun Havran, Solistin und Organistin aus Lindach, die den Chor bei einem Teil der moderneren Stücke am E-Piano begleitete, hatte ihrerseits zwei Solostücke auf der Orgel vorbereitet. Hierbei interpretierte sie sehr an-sprechend mit den Kompositionen von Johann Christoph Friedrich Bach und Max Birn die beiden Weihnachtslieder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Kommet, ihr Hirten“.
Das gemeinsame Singen mit den Zuhörern bildete auch in diesem Jahr den Konzertabschluss mit „Macht hoch die Tür“, dem Adventslied schlechthin. Bleibt zusammen zu fassen, dass eine gesanglich und gestalterisch rundum gut gelungene Veranstaltung nur recht wenige Besucher und Zuhörer in die Kirche führen konnte. „Quo vadis – Liederkranz“? Lag’s am ausnehmend schlechten Winterwetter, an der Fülle von verschiedenen Angeboten in der Vorweihnachtszeit? Auf jeden Fall sagen wir unseren zufriedenen Besuchern ein herzliches „Dankeschön“ für ihre Treue. Den Verantwortlichen im Liederkranz bleibt die Aufgabe, einerseits kritisch Bilanz zu ziehen und sich gleichzeitig mutig auf die gute Umsetzung der bereits für das kommende Jahr geplanten Termine und Aktivitäten zu konzentrieren.


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