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Schwabenrock und Pop-Comedy der Extraklasse Konzert der Gruppe „Füenf“ in der Remstalhalle Waldhausen

Im Grunde ist es ganz einfach:
Man nehme eine vortreffliche Pop-Comedy-Gruppe, ein begeisterungsfähiges Publikum und einen engagierten Verein.

Heraus kommt eine stimmungs- und temperamentvolle Abendveranstaltung in der Waldhäuser Remstalhalle.
Mit abwechslungsreichem Mix aus den Programmen „Bock drauf“ und „Wolle Krimanek“ spielten die „Füenf“ alle Möglichkeiten ihres Repertoires aus. Von Anfang an waren die Konzertbesucher gekonnt mit einbezogen, wurden zu leicht akrobatischen Bewegungen animiert oder zum Mitgestalten von Textpassagen und Refrains aufgefordert.

Die Band persiflierte dabei nicht nur die ewig gleiche englischsprachige Popkultur. Auch der deutsche Schlager, anhand zusammengefasster Liedtitel von Patrick Lindner, bekam mit dem Song „Bring mir die Sonne zurück“ stimmgewaltige Seitenhiebe ab. Die Bandmitglieder Pelvis, Memphis, Justice, Little Joe und Dottore Basso sind von klein auf mit Musik unterschiedlicher Couleur vertraut und können bereits auf lange Karrieren zurück blicken. So reicht das Spektrum vom Musikstudium, über Organist, Pianist und Chorleiter bis hin zur Beteiligung an Musicals, Auftritten mit der Lumberjack Bigband usw. usw. Hintersinniger, schwäbischer Humor und ein klares Bekenntnis zum gelegentlich bewitzelten Dialekt, zog sich durch den gesamten Abend.

Ähnlich wie schon Wolle Kriwanek ist den Vollblutmusikern jede Scham bzgl. der schwäbischen Sprache fremd.
Ganz im Gegenteil – die vielbelächelte Mundart wurde liebevoll gepflegt und herausgehoben. Typisch hierfür waren zuvorderst die Titel des 2003 mit nur 53 Jahren verstorbenen Schwabenrockers. „Guck, guck, I han a Ufo gseah“ und „Was isch los, sag mers“ durften ebenso wenig fehlen, wie das Lied von der Stuttgarter Straßenbahn Nr. 5, die trotz aller Mühen nicht mehr zu erreichen ist.

Dem Liederkranz Waldhausen wird der Abschluss des Konzertes lange und nachhaltig in Erinnerung bleiben. Schon im voraus war mit Management und Sängern besprochen worden, dass der gemischte Chor bei „Mir im Süden“ die zweite Strophe mitsingen würde. Beim Einsingen vor der Saalöffnung erfolgte dann wie selbstverständlich die Aufforderung der Gruppe, doch bei den beiden Zugaben danach stehen zu bleiben und den Refrain ebenfalls mitzusingen.
Und so fanden sich die Chormitglieder unversehens mittendrin auf der Bühne mit einer seit mehr als 20 Jahren bekannten Band, der jede Form von Starallüren völlig fremd ist.


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